Aktuelle Ausgabe

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

in unserer aktuellen Ausgabe geht es diesmal um diagnostische und therapeutische Verfahren. Neben einer gründlichen Anamnese ist eine körperliche Untersuchung zur Diagnosestellung meist unerlässlich. Jenseits vom klassischen Abhören mit dem Stethoskop oder einer Prüfung der Reflexe stellt die Hara- beziehungsweise Rückendiagnose im therapeutischen Einsatz von Shiatsu eine besondere Form der körperlichen Untersuchung dar (s. F. Genc S. 6). Sie bedarf ­einer sehr feinfühligen differenzierten und gut geschulten Wahrnehmung, kommt aber ohne Apparate oder andere Hilfsmittel aus.

Ein sehr gängiges diagnostisches Hilfsmittel zur Diagnosestellung ist das Lichtmikroskop, das in vielen Varianten Anwendung findet. So zum Beispiel als Irismikroskop, das für die Irisdiagnostik unerlässlich ist (s. Dr. E. Göttsche, 12/2015) oder auch als Dunkelfeldmikroskop, das zur Dunkelfeld-Vitalblutdiagnostik eingesetzt wird (s. K. Burmeister S. 17). Mit dem Dunkelfeld-mikro­skop können gut aufgelöste, kontrastreiche Bilder erzeugt werden, die eine schnelle ­Diagnosestellung in der Praxis erlauben.

Ist die Diagnose gestellt, fällt die Entscheidung für ein geeignetes therapeutisches Ver­fahren. Zu den ältesten Therapien gehört die Pflanzenheilkunde. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts bildete sie in Europa die Grundlage der Arzneibücher, wurde dann aber durch ­naturwissenschaftliche Entdeckungen und Fort­-
schritte in der operativen Medizin zunehmend verdrängt. Dennoch blieb sie Ausgangspunkt pharmazeutischer Analysen. Zahlreiche isolierte Pflanzeninhaltsstoffe und deren Derivate werden heute noch als Arznei- und Schmerzmittel eingesetzt: Man denke nur an den fiebersenkenden Weidenrindentee aus dem in der Weiterentwicklung die Acetylsalicylsäure entstand oder den Schlafmohn und die entsprechenden Opiate. Andere traditionelle Heilpflanzen wie der Weißdorn (s. Titelbild) hingegen werden nach wie vor gerne als pflanzliches Mittel – in diesem Fall bei niedrigem Blutdruck – und nicht als isolierter Einzelstoff verwendet.

Das 19. Jahrhundert ist von Umbrüchen und einem Umdenken geprägt. Überlieferte Techniken, wie zum Beispiel die Massage, wurden ­weiterentwickelt und etabliert (s. B. Heinze S. 24), Siegmund Freud (1856 –1939) ­ebnete mit der Psychoanalyse den Weg für die verschiedenen Formen der modernen Sucht- und Psychotherapie (s. C. Reichard S. 20) und der technische Fortschritt zog in die Praxen der Heilkundigen ein. Nutzte man früher noch vergleichsweise ­einfache Hilfsmittel wie Lupen, Klistiere und Skalpelle, sind es heute zunehmend komplexere ­Apparaturen wie Biophotonen-Neuausrichtungs-Spiegel (s. N. Pechmann S. 13), Röntgen-, Bioresonanz- oder Ultraschallgeräte, die bei ­Diagnose und Behandlung eine Rolle spielen.

Viel Freude beim Lesen
 wünscht Ihnen

Dr. Susanne Dell, Chefredakteurin

 

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